CKD

Caritaskonferenzen Deutschland

Fachverbandcaritasehrenamt

Die Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. (CKD) sind der Fachverband des Deutschen Caritasverbandes für ehrenamtlich tätige Katholikinnen und Katholiken in Pfarrgemeinden. Die CKD-Gruppen sind in Pfarreien, Krankenhäusern und Altenheimen tätig und leisten niedrigschwellige, personennahe Hilfe: Sie begleiten Menschen in schwierigen Lebenslagen, unterstützen Familien in Notsituationen, besuchen Kranke und Ältere, helfen Flüchtlingsfamilien bei Behördengängen und betreiben Kleiderkammern oder Tafelprojekte. Der Verband ist in 18 deutschen Diözesen durch Diözesanverbände verankert.

Die Geschichte der CKD reicht bis ins Jahr 1617 zurück, als Vinzenz von Paul in Frankreich die ersten „confréries de la charité“ gründete, Gruppen überwiegend ehrenamtlich tätiger Frauen zur Unterstützung Armer und Kranker in Pfarreien. In Deutschland wurde 1840 in Trier die erste Elisabethkonferenz ins Leben gerufen. Seither hat sich aus diesen pfarrkirchlichen Zusammenschlüssen ein bundesweiter Verband entwickelt, der heute als anerkannter Fachverband im Deutschen Caritasverband organisiert ist.

Das Alleinstellungsmerkmal der CKD liegt in ihrer konsequenten Ausrichtung auf das pfarrgemeindliche Ehrenamt als tragende Form christlicher Nächstenliebe. Während andere Caritas-Fachverbände professionelle Dienstleistungsstrukturen aufbauen, pflegen die CKD die Tradition des gemeinschaftlich organisierten Freiwilligenengagements in der Ortskirche. Durch Fortbildungen, spirituelle Impulse und ein diözesanes Netzwerk werden Ehrenamtliche dabei unterstützt, soziale Notlagen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu erkennen und darauf zu reagieren.