KKVD

Katholischer Krankenhausverband Deutschlands

Fachverbandcaritaskrankenhaus

Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e.V. (KKVD) ist der Einrichtungsfachverband der katholischen Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen auf Bundesebene. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder in der Bundespolitik und in der gemeinsamen Selbstverwaltung des Gesundheitswesens und setzt sich für eine moderne, menschliche und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung ein. Schwerpunkte seiner politischen Arbeit sind Krankenhausreform, Krankenhausfinanzierung, Notfallversorgung, Pflege sowie Nachhaltigkeitsfragen im Gesundheitswesen.

Der KKVD wurde 1948 gegründet und ist als Fachverband eng mit dem Deutschen Caritasverband verbunden. Als Interessenvertretung der freigemeinnützigen Krankenhausversorgung positioniert sich der Verband ausdrücklich als Alternative zu rein gewinnorientierten Trägern und betont das besondere Profil christlicher Kliniken.

Mit 244 Krankenhäusern, rund 83.000 Betten und etwa 204.000 Mitarbeitenden zählen die Mitgliedseinrichtungen des KKVD zu den größten Anbietern stationärer Gesundheitsversorgung in Deutschland. Jährlich werden rund drei Millionen Patientinnen und Patienten stationär behandelt; der Gesamtumsatz beläuft sich auf etwa 16 Milliarden Euro. Hinzu kommen 134 Schulen in katholischer Trägerschaft mit über 25.000 Ausbildungsplätzen in Gesundheits- und Sozialberufen sowie 106 akademische Lehrkrankenhäuser und zwölf anerkannte Universitätskliniken.