Bethel
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit Sitz in Bielefeld sind das größte diakonische Unternehmen Europas. Mit rund 24.000 Mitarbeitenden an etwa 300 Standorten in acht Bundesländern bietet Bethel umfassende Hilfen für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Epilepsie, für psychisch kranke Menschen, Senioren, Kinder und Jugendliche sowie Menschen in Krisen- und Sterbesituationen. Das Leistungsspektrum reicht von stationären und ambulanten Wohn- und Pflegeangeboten über Werkstätten und berufliche Bildung bis hin zu Krankenhäusern, Schulen und Hospizen.
Bethel wurde 1867 auf Initiative der Inneren Mission als Pflegestätte für Menschen mit Epilepsie in Bielefeld gegründet. Unter der Leitung von Friedrich von Bodelschwingh, nach dem die Stiftungen benannt sind, entwickelte sich die Einrichtung rasch zu einem umfassenden Hilfswerk. Über die Jahrzehnte wuchs Bethel zu einer der bedeutendsten Institutionen der deutschen Diakonie und evangelischen Wohlfahrtspflege heran.
Kennzeichnend für Bethel ist der ganzheitliche Ansatz, der auf dem christlichen Menschenbild basiert: Alle Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Gesundheitszustand oder Fähigkeit gemeinsam leben, lernen und arbeiten können. Die Stiftungen setzen sich aktiv mit ihrer eigenen Geschichte auseinander, einschließlich der Verbrechen des Nationalsozialismus, und engagieren sich für historische Aufarbeitung.
Steckbrief
- Sitz
- Bielefeld