DKH
Diakonie Katastrophenhilfe
Die Diakonie Katastrophenhilfe ist das humanitäre Hilfswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland mit Sitz in Berlin. Sie hat ihre Wurzeln im kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in Deutschland, das zunächst Millionen Flüchtlinge und Obdachlose im Inland versorgte. 1954 wurde mit der Gründung der Ökumenischen Diakonie erstmals eine institutionalisierte Auslandskatastrophenhilfe geschaffen. Seit 2012 ist die Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit Brot für die Welt eine Marke des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung e.V. (EWDE).
Die Organisation leistet Soforthilfe nach Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung sowie Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge. 2024 waren 89 Projekte in 36 Ländern aktiv, mit einem Gesamtbudget von knapp 80 Millionen Euro. Geleistet werden Nothilfe mit Nahrungsmitteln, Wasser, Hygiene und Unterkunft sowie Geldtransfers an betroffene Bevölkerungen. Die Hilfe wird unabhängig von Religion, Herkunft oder Nationalität erbracht.
Kennzeichnend für die Diakonie Katastrophenhilfe ist der Ansatz der lokalen Partnerschaft: Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen vor Ort umgesetzt, um Nachhaltigkeit und kulturelle Angemessenheit zu gewährleisten. Die Organisation ist Mitglied der ACT Alliance, einem globalen Netzwerk kirchlicher Hilfswerke. Seit 1993 trägt sie das DZI-Spendensiegel.
Steckbrief
- Sitz
- Berlin