Rummelsberger Diakonie

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Die Rummelsberger Diakonie ist einer der größten diakonischen Träger in Bayern. Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1890 zurück, als der Landesverein für Innere Mission in Bayern in Nürnberg eine Landesdiakonenanstalt gründete. 1905 zog die Einrichtung auf das erworbene Gut Rummelsberg bei Nürnberg um und bildete dort den Kern der heutigen Trägerorganisation. 2012 erhielt die Organisation ihren heutigen Namen. Sie ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Das Leistungsspektrum umfasst über 370 ambulante und stationäre Einrichtungen in allen sieben bayerischen Bezirken an mehr als 60 Standorten. Die Schwerpunkte liegen in der Altenhilfe (ambulante und stationäre Pflege, Hospizarbeit, betreutes Wohnen), der Behindertenhilfe (Wohnen, Werkstätten, ambulante Dienste) sowie der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Ergänzt wird das Angebot durch berufliche Schulen mit über 1.100 Ausbildungsplätzen. Täglich werden knapp 14.000 Menschen versorgt, rund 6.400 Mitarbeitende sind beschäftigt.

Besonders hervorzuheben ist das ausgeprägte historische Selbstbewusstsein der Rummelsberger Diakonie: Mit dem Diakoniemuseum (seit 2015) pflegt sie aktiv das Erbe der Inneren Mission. Die Brüdergemeinschaft und die Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg verbinden die moderne Sozialorganisation mit dem spirituellen Erbe der Diakonie-Bewegung des 19. Jahrhunderts.

Steckbrief

Sitz
Schwarzenbruck