VdDD

Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V.

Fachverbanddiakoniearbeitgeber

Der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD) ist der bundesweit tätige Arbeitgeber- und Unternehmensverband evangelischer Sozialeinrichtungen mit Sitz in Berlin. Er vertritt die wirtschaftlichen, arbeitsrechtlichen und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Tarifpolitik, der Gesetzgebung und der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind das kirchliche Arbeitsrecht, Tarifpolitik und Vergütungsfragen, Personalstrategie sowie Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Zukunft sozialer Infrastruktur. Der VdDD zählt über 200 Mitgliedsorganisationen, die zusammen rund 580.000 Beschäftigte repräsentieren.

Der VdDD wurde 1996 gegründet, als 16 diakonische Unternehmen eine Flexibilisierung des kirchlichen Arbeitsrechts forderten und damit den Grundstein für die Verbandsgründung legten. Seither hat sich die Mitgliederzahl deutlich ausgeweitet. Prägend war auch die Hamburger Erklärung von 2001, mit der der Verband den sogenannten Dritten Weg des kirchlichen Arbeitsrechts als zukunftsfähiges Modell bekräftigte.

Als einziger bundesweiter Dienstgeberverband der Diakonie nimmt der VdDD eine besondere Stellung im Gefüge der evangelischen Freien Wohlfahrtspflege ein. Er deckt alle diakonischen Arbeitsfelder ab – von der Alten- und Krankenpflege über Eingliederungshilfe und Kindertagesbetreuung bis zur Wohnungslosenhilfe – und versteht sich als Interessenvertreter diakonischer Arbeitgeber im Spannungsfeld von wirtschaftlicher Tragfähigkeit, Mitarbeitendenrechten und sozialer Verantwortung.

Steckbrief

Rechtsform
e.V.
Sitz
Berlin
Adresse
Invalidenstraße 29
10115 Berlin

Leitung

  • Johanne Hannemann (Vorstandsvorsitzende)
  • Dr. Simon Stark (Stv. Vorstandsvorsitzender)
  • Dr. Max Mälzer (Hauptgeschäftsführer)