VdS

Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V.

Fachverbandpflegekrankenhaus

Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e. V. (VdS) mit Sitz in Berlin ist der Zusammenschluss der deutschen DRK-Schwesternschaften und gehört zu den ältesten Teilen der Rotkreuzbewegung. Der VdS setzt sich für die Professionalisierung der Pflege ein, vertritt die beruflichen Interessen der Rotkreuzschwestern und engagiert sich in der Weiterentwicklung pflegerischer Qualitätsstandards. Die Mitgliedsschwesternschaften betreiben Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste; darüber hinaus beteiligen sie sich an internationalen humanitären Einsätzen des Roten Kreuzes. Als Mitglied im Deutschen Pflegerat (DPR) und im Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe (DBR) ist der VdS auch berufspolitisch aktiv.

1882 wurde in Bremen der „Verband Deutscher Krankenpflegeinstitute vom rothen Kreuz“ gegründet, aus dem der heutige VdS hervorging. Anlass war die unzureichende Qualifikation des Pflegepersonals und der dringende Bedarf an einheitlicher Ausbildung für den Einsatz im Kriegssanitätsdienst. Seitdem haben die Rotkreuzschwestern maßgeblich zur Professionalisierung der deutschen Krankenpflege beigetragen und das Pflegewesen in Deutschland mitgeprägt.

Das Besondere am VdS ist die Verbindung von traditionsreicher Gemeinschaftskultur und modernem Berufsverband: Die Schwesternschaften sind keine Ordensgemeinschaften im kirchlichen Sinne, folgen aber einem Gemeinschaftsethos, das persönliches Engagement, humanitäre Neutralität und Kollegialität in den Mittelpunkt stellt. Als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege im Rahmen des DRK repräsentiert der VdS eine spezifische Pflegetradition, die professionelle Kompetenz mit dem Leitbild der Menschlichkeit des Roten Kreuzes verbindet.

Steckbrief

Sitz
Berlin